Zwischenbilanz Weihnachtsgeschäft 2024 – Rheinland-Pfalz
Nach verhaltenem Beginn, gewinnt das Weihnachtsgeschäft in den letzten Tagen vor dem Fest etwas an Dynamik
„Der bisherige Verlauf des Weihnachtsgeschäftes in Rheinland-Pfalz, blieb bei vielen Händlern hinter dem Vorjahr zurück“, so Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Rheinland-Pfalz.
Die Umsatzzufriedenheit startete in der erste Adventswoche sehr Verhalten gegenüber dem Vorjahr (17 % waren zufrieden mit der Entwicklung), steigerte sich aber in der zweiten Adventswoche (28 %). In der dritten Adventswoche erlitt sie einen Einbruch (21 %), erholte sich aber in der vierten Adventswoche. Dort waren 30 % mit der Umsatzentwicklung zufrieden.
Auch die Kundenfrequenzen waren bisher nicht zufriedenstellend. Zwar hatte sich diese von Woche zu Woche in manchen Bereichen gesteigert, aber auf geringerem Niveau, als im Vorjahr. Die Frequenzen variierten stark in den einzelnen Adventswochen. „In der dritten Adventswoche nahm sich das Weihnachtsgeschäft eine Auszeit“, so Scherer. Dies betraf insbesondere die Innenstädte.
Teilweise lagen die Frequenzen um ca. ein Drittel unter dem Vorjahr, insbesondere in der dritten Adventswoche, die insgesamt, sowohl bei Frequenzen, als auch bei den Umsätzen, unter den beiden Vorwochen lag. In der vierten Woche, vor allem am Adventssamstag, legten die Frequenzen zu, auch wenn die Umsätze dies nicht ganz widerspiegelten.
Mit dem Verlauf des bisherigen Weihnachtsgeschäft, sind mehr als zwei Drittel der Unternehmen unzufrieden.
„Es kommt nun auf die verbliebenen Tage bis zum Fest, und die bevorstehenden Verkaufstage zwischen den Jahren an, ob das Weihnachtsgeschäft für den Handel noch erfolgreich abgeschlossen werden kann“, so Thomas Scherer.
Die Händler sehen dieser Zeit verhalten optimistisch entgegen, da im Jahresendspurt durch Weihnachtsgeschenke, wie Bargeld und Gutscheine, oftmals noch Umsatzimpulse möglich sind.
Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft wird für den Einzelhandel in Rheinland-Pfalz ein Umsatz in Höhe von 5,6 Milliarden Euro erwartet.
Der Handelsverband Rheinland-Pfalz ist die Spitzenorganisation und Interessenvertretung des Einzelhandels in Rheinland-Pfalz, für rund 12.000 Unternehmen mit insgesamt 150.000 Beschäftigten. Der Handel ist der größte Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.
Quelle:
Handelsverband Rheinland-Pfalz
Ludwigsstraße 7
55116 Mainz
Die letzten Artikel
Saarbrücker Innenstadt: „Vitale Innenstädte 2024“
Saarbrücken. Die Saarbrücker Innenstadt erhält bei bundesweiter Untersuchung „Vitale Innenstädte 2024“ des IFH KÖLN erneut eine überdurchschnittlich gute Bewertung Besucherinnen und Besucher der Landeshauptstadt Saarbrücken bewerten die Gesamtattraktivität der Innenstadt sowie das Einzelhandelsangebot mit den Noten gut bis sehr gut. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung (IFH) KÖLN. Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die wiederholt guten Studienergebnisse werten wir auch als Beleg der Professionalisierung unseres Innenstadtmanagements. In den vergangenen Jahren haben wir viele Maßnahmen und Investitionen auf den Weg gebracht, die auf die Attraktivität unserer Innenstadt einzahlen. Die Marketingmaßnahmen im Rahmen der Kampagne #VisitSaarbruecken bringen
Betriebliche Altersvorsorge gestärkt: Höhere Beiträge und Zuschüsse im Einzelhandel
Werbung. Gute Nachrichten für Beschäftige im Einzelhandel: Zum 1. Januar 2025 sind die tarifvertraglichen Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) deutlich gestiegen. Das bedeutet attraktivere Leistungen und damit mehr Sicherheit im Alter. Der Arbeitgeberbeitrag ist seit Beginn 2025 auf jährlich 420 Euro für Vollzeitbeschäftigte deutlich gestiegen – ein Plus von 120 Euro. Auch für Auszubildende erhöht sich der Beitrag spürbar von 150 Euro auf 210 Euro jährlich. Zusätzlich stieg der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung von 10 auf 15 Prozent, was den Vermögensaufbau zusätzlich beschleunigt. Die höheren Beiträge und Zuschüsse machen die bAV noch attraktiver und stärken die finanzielle Basis für die Altersvorsorge der
„Hohe Standortzufriedenheit und Loyalität zum Unternehmensstandort“
Mainz. Die Mainzer Unternehmen sind mit ihrem Standort weiterhin zufrieden und diesem gegenüber loyal. Bei den Standortfaktoren wird vor allem die Lebensqualität am Standort positiv bewertet. Gute Werte werden auch bei der Nähe zu den eigenen Kundinnen und Kunden, der Nähe zu Forschung und Wissenschaft und beim Zugang zu Business-Netzwerken erzielt. Als größte Herausforderungen für die kommenden Jahre sehen die Mainzer Unternehmen insbesondere die Fachkräftegewinnung und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung an. Auch die Entwicklung der Arbeits- und Energiekosten sowie die Verkehrssituation werden von vielen als wichtig angesehen. Mit diesem Fazit lassen sich die Ergebnisse der Mainzer Unternehmensbefragung 2024 zusammenfassen. Die