Textil- und Modehandel schwächelt – Onlinehandel boomt
Statistisches Bundesamt. Das Statistische Bundesamt hat kürzlich vorläufige Umsatzzahlen für die einzelnen Handelsbranchen im März 2025 veröffentlicht. Die Daten basieren auf einer gewichteten Stichprobe von acht Prozent. Die Ergebnisse zeichnen ein durchwachsenes Bild – insbesondere für die stationären Textil- und Modebranchen, die deutliche Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen mussten.
Je nach Segment lagen die Rückgänge zwischen –0,8 Prozent im Schuh- und Lederwarenhandel und –15,1 Prozent im Sportfachhandel. Auch im kumulierten Jahresverlauf bis Ende März bleiben die Zahlen im negativen Bereich. Im Detail:
- Einzelhandel mit vorwiegend Bekleidung: –3,0 %
- Einzelhandel mit vorwiegend Textilien (zum Beispiel Bettwaren, Heimtextilien, Handarbeitsbedarf, Stoffe): –14,3 %
- Schuh- und Lederwarenfachhandel: –4,0 %
- Einzelhandel mit Gardinen, Teppichen und ähnlichen Produkten: –4,2 %
- Sportfachhandel: –8,6 %
Im Gegensatz dazu entwickelte sich der Gesamtmarkt deutlich positiver. Der Einzelhandel insgesamt verzeichnete im März ein Umsatzplus von 1,3 Prozent. Besonders stark präsentierte sich der Versand- und Internethandel, der gegenüber März 2024 um beeindruckende 14,8 Prozent zulegte. Im kumulierten Quartalsvergleich liegen Online-Händler damit 11,4 Prozent über dem Vorjahr, während der stationäre Einzelhandel immerhin ein Wachstum von 2,4 Prozent verbuchen konnte.
(Text. Pressestelle Handelsverband Südwest/cb/Quelle: BTE; Foto: AdobeStock_393627094)
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