Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

HDE-Konsumbarometer Dezember: Verbraucherstimmung fällt auf Jahrestief

HDE-Konsumbarometer Dezember: Verbraucherstimmung fällt auf Jahrestief

Veröffentlicht am: 10. Dezember 2025Kategorien: Fakten, Top News

HDE-Konsumbarometer. Die Hoffnung auf einen vorweihnachtlichen Stimmungsschub bleibt aus: Die Verbraucherstimmung in Deutschland sinkt im Dezember weiter und erreicht laut aktuellem HDE-Konsumbarometer den niedrigsten Stand seit Jahresbeginn. Damit endet 2025 aus Sicht des Konsums ähnlich schwach, wie es begonnen hat – ohne Impulse, die auf eine baldige wirtschaftliche Erholung schließen lassen.

Kaufzurückhaltung nimmt weiter zu

Die Verbraucher zeigen sich im Dezember erneut zurückhaltender. Der Trend geht stärker in Richtung Sparen, während die Anschaffungsneigung im Vergleich zum Vormonat noch einmal nachlässt. Für den Handel bedeutet dies wenig Rückenwind für das Weihnachtsgeschäft: Der HDE geht von eher mäßigen Umsätzen aus, da viele Haushalte größere Ausgaben bewusst verschieben und geplante Sparbeträge erhöhen.

Pessimistische Erwartungen an die Gesamtwirtschaft

Ein zentraler Treiber dieser vorsichtigen Haltung bleibt die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit. Die Konjunkturerwartungen der Befragten sinken deutlich und fallen auf das niedrigste Niveau seit Anfang 2024. Die Verbraucher rechnen offenbar nicht damit, dass der Jahreswechsel spürbare Besserung oder gesamtwirtschaftliche Wachstumsimpulse bringt.

Positive Signale bei den Einkommenserwartungen

Einen kleinen Lichtblick liefert die Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage. Im Vergleich zum Vormonat verbessern sich die Einkommenserwartungen der Verbraucher. Möglich ist, dass erste Maßnahmen der Bundesregierung zur finanziellen Entlastung hier Wirkung zeigen. Für den Konsum insgesamt reicht dieser Effekt aber bisher nicht aus.

Ein verlorenes Konsumjahr 2025

Das Fazit fällt ernüchternd aus: 2025 war für die Verbraucherstimmung ein verlorenes Jahr. Die Stimmungswerte liegen zum Jahresende nahezu auf dem gleichen niedrigen Niveau wie zum Jahresbeginn. Für die kommenden Wochen bedeutet das: Zurückhaltung statt Kauflaune, Stabilisierung statt Rekorde. Ohne deutliche wirtschaftliche Signale bleibt ein nachhaltiger Konsumaufschwung vorerst unwahrscheinlich.

Interessierte finden hier weitere Informationen.

(Text: HDE Handelsverband Deutschland/hv/ms; Foto: Arciv/Logos)

Die letzten Artikel

Tarifrunde Einzelhandel RLP: Arbeitgeber strecken den Arm aus – ver.di lehnt ab

13. Mai 2026|HVSUEW, Mitglieder, Pfalz, Politik, Rheinland-Pfalz, Top News|

Mainz, v.l.n.r.: Dr. Nelly Gerig, Dr. Thomas Scherer, Monika Di Silvestre, Stefan Prinz  In der zweiten Runde der Entgelttarifverhandlungen für den Einzelhandel in Rheinland-Pfalz haben die Arbeitgeber heute in Mainz ein konkretes Angebot vorgelegt. Die ver.di-Arbeitnehmerkommission wies es als unzureichend zurück. Ein Angebot mit klarer Botschaft Die Arbeitgeberseite bietet eine tabellenwirksame Entgeltsteigerung von insgesamt 3,5 Prozent in zwei Stufen an – bei einer Laufzeit von 24 Monaten: 2 Prozent ab dem 1. November 2026, weitere 1,5 Prozent ab dem 1. August 2027. Gleiches gilt für den Tarifvertrag Warenverräumung sowie für die Ausbildungsvergütungen, die entsprechend angepasst werden. Verhandlungsführerin Dr. Nelly Gerig

HDE-Konsumbarometer Mai 2026: Verbraucherstimmung setzt Talfahrt fort

7. Mai 2026|HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Die Verbraucherstimmung in Deutschland befindet sich weiter im Abwärtstrend und sinkt auf den niedrigsten Wert seit über drei Jahren. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Für den Mai ist damit der stärkste Rückgang seit Januar 2024 und der tiefste Stand seit Februar 2023 zu verzeichnen. Pessimismus auf breiter Front Vor allem zwei Faktoren trüben die Stimmung deutlich ein: steigende Preise und wachsende Sorgen um eine schwache Konjunktur. Die Verbraucher blicken so pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung wie seit Januar 2023 nicht mehr. Die Hoffnungen vom Beginn des Jahres auf eine konjunkturelle Erholung wurden durch den

Inflation in Rheinland-Pfalz: Was Händler jetzt wissen müssen

29. April 2026|Fakten, HVSUEW, Pfalz, Rheinland-Pfalz, Top News|

Die Preise steigen weiter, aber langsamer. Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz lag im April 2026 bei 2,7 Prozent. Im März waren es noch 2,9 Prozent. Eine leichte Entspannung, aber kein Grund zur Entwarnung. Was teurer wurde Kraftstoff +24,2 % Heizöl +23,2 % Schokolade & Riegel +18,5 % Rind- und Kalbfleisch +9 % Verkehr insgesamt +7 % Zucker, Marmelade, Süßwaren +7,8 % Der Haupttreiber: Energie. Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus halten die Mineralölpreise hoch. Was günstiger wurde Butter –23,3 % Quark –20 % Speiseöle –11,6 % Strom –5,6 % Wer im Lebensmittelhandel tätig ist, kann hier gezielt mit

Nach oben