Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

Fit für die digitale Zukunft: Der Handelsverband Südwest bietet Händlerinnen und Händlern kostenlose Digitalcoaches

Fit für die digitale Zukunft: Der Handelsverband Südwest bietet Händlerinnen und Händlern kostenlose Digitalcoaches

Veröffentlicht am: 6. März 2026

Ob Online-Sichtbarkeit, Social Media, digitale Prozesse oder Künstliche Intelligenz – die Digitalisierung stellt den Einzelhandel vor Herausforderungen, die im hektischen Tagesgeschäft oft schwer zu bewältigen sind. Der Handelsverband Südwest hat darauf reagiert und bietet Mitgliedern und Nichtmitgliedern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland je einen eigenen Digitalcoach an – kostenlos, praxisnah und ohne Fachchinesisch.

„Digitalisierung ist kein Trend – sie ist die Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit“

bringt es Dr. Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Südwest, auf den Punkt.

Denn die Anforderungen wachsen: Pflicht zur digitalen Zeiterfassung, TSE-Pflicht, neue Verkaufskanäle, Kundenbindung im Netz, und spätestens seit dem Durchbruch frei zugänglicher KI-Systeme steht der Handel vor einem grundlegenden Wandel. Wer jetzt nicht digital aufrüstet, riskiert den Anschluss zu verlieren.

Rheinland-Pfalz: Julia Brockmann hilft unkompliziert weiter

Für Händlerinnen und Händler in Rheinland-Pfalz ist Julia Brockmann die Ansprechpartnerin. Sie begleitet Betriebe bei ganz konkreten Fragen: Wie werde ich bei Google besser gefunden? Brauche ich einen eigenen Webshop? Welche digitalen Tools helfen mir wirklich im Alltag? Und wie gestalte ich meine internen Prozesse effizienter?

Das Angebot in RLP umfasst eine kostenlose digitale Sprechstunde, bei der Betriebe ihren aktuellen Stand und ihre individuellen Bedarfe besprechen können, sowie einen Sichtbarkeits-Check, der analysiert, wie gut ein Unternehmen online auffindbar ist. Ergänzt wird das Angebot durch eine Mediathek mit praxisorientierten Inhalten zu Social Media, Online-Marketing und digitalen Werkzeugen. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Kontakt: www.digitalcoach-rlp.de

Saarland: Carina Pfeil – mit Praxis und Ideen

Im Saarland steht Carina Johanna Pfeil als Digitalcoach zur Verfügung. Ihr Versprechen: ohne Fachbegriffe, dafür mit viel Praxis und Ideen. Gemeinsam mit den Betrieben schaut sie, an welchen Stellschrauben das Geschäft digitaler gestaltet werden kann – und welche Strategie wirklich zum jeweiligen Unternehmen passt.

Das Angebot im Saarland ist besonders breit aufgestellt: Neben der digitalen Sprechstunde und einem Sichtbarkeitscheck gibt es einen individuellen Digitalisierungsfahrplan, der konkrete Schritte für den Betrieb herausarbeitet, sowie einen Webseitencheck, der eine Seite auf SEO-Potenzial, Nutzerführung, Barrierefreiheit und KI-Kompatibilität untersucht. Darüber hinaus steht ein Digi-Wiki als Nachschlagewerk zur Verfügung sowie ein Dienstleisterverzeichnis, das saarländische Anbieter aus Bereichen wie Webdesign, Warenwirtschaft, Personalplanung und Projektmanagement bündelt. Gefördert wird das Projekt durch das Zukunftsprogramm Saarland 2030.

Kontakt: www.digitalcoach-saar.de

Der Digitalcoach ist ein Angebot des Handelsverbandes Südwest e. V. für den Handel in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Alle Angebote sind kostenlos und können direkt über die jeweiligen Websites gebucht werden.

(Text: Handelsverband Südwest/ks; Bild: AdobeStock_486270501)

Die letzten Artikel

Kostenfreies IHK-Webinar zur EmpCo-Richtlinie am 13. Oktober 2026

30. September 2026|Seminare, Top News|

Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Welche Formulierungen Händler künftig noch verwenden dürfen und wo Vorsicht geboten ist, erklärt ein kostenfreies Webinar der IHK Koblenz am 13. Oktober. Mit der EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) hat die Europäische Union die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbrauchern deutlich verschärft. Die EU will damit Greenwashing einen Riegel vorschieben und erreichen, dass sich Kunden auf grüne Werbeversprechen verlassen können. In Deutschland sind die neuen Vorgaben seit dem 27. September 2026 anzuwenden. Pauschale Umweltbegriffe im Fokus Für Händler bringt das spürbare Änderungen mit sich.

Google-Bewertungen löschen lassen: Neues Partnerangebot für Mitglieder

15. September 2026|FDF, HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Der Handelsverband Südwest kooperiert jetzt mit einem spezialisierten Partner, der genau das übernimmt. Die digitale Reputation entscheidet heute oft vor dem eigentlichen Angebot über den Erfolg eines Geschäfts. Schon eine einzige, erfundene 1-Sterne-Rezension ohne realen Kundenkontakt kann den Gesamtschnitt eines Unternehmens massiv beschädigen. Genau hier setzt das neue Angebot an: Der Kooperationspartner prüft richtlinienwidrige, gefälschte oder erfundene Google-Bewertungen für das jeweilige Unternehmen und stößt bei Erfolgsaussicht eine Entfernung an. Eine kritische, aber wahrheitsgemäße Kundenmeinung bleibt davon unberührt, gemeldet wird ausschließlich bei einem konkreten Verstoß gegen die Google-Richtlinien. Ohne Vorkosten, ohne Grundgebühr, ohne Vertragslaufzeit. Drei Schritte bis zur geprüften Bewertung Auftrag einreichen:

Tarifabschluss im rheinland-pfälzischen Einzelhandel bringt Planungssicherheit für 150.000 Beschäftigte

9. September 2026|Fakten, FDF, HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Pfalz, Rheinland-Pfalz, Top News|

Nach monatelangen Verhandlungen und mehreren Warnstreikwellen haben sich Arbeitgeberseite und ver.di im Einzel- und Versandhandel Rheinland-Pfalz auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Erleichterung in Mainz: Am 8. September 2026 stand fest, worauf viele Betriebe im Land seit dem Frühjahr gewartet hatten. Die Tarifparteien im rheinland-pfälzischen Einzelhandel haben sich geeinigt, nach zähen Verhandlungsrunden, Warnstreiks und wochenlangem Stillstand. Für den Handelsverband Südwest war das Ziel dabei von Anfang an klar: ein Ergebnis, das für die Beschäftigten spürbar ist, ohne die Betriebe im Land zu überfordern. „Wir haben in dieser Tarifrunde bis zur Grenze des wirtschaftlich Machbaren verhandelt. Viele Unternehmen im Land kämpfen mit rückläufigen

Nach oben