Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

QR-Codes im Schaufenster: Kleiner Aufwand, großer Effekt

QR-Codes im Schaufenster: Kleiner Aufwand, großer Effekt

Veröffentlicht am: 28. Juli 2026

Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann das Schaufenster arbeiten. Ein QR-Code an der richtigen Stelle verwandelt einen kurzen Blick von draußen in einen digitalen Kontakt, ganz ohne großen technischen Aufwand.

Was ein QR-Code im Schaufenster leisten kann

Ein QR-Code lässt sich mit wenigen Klicks erstellen und auf nahezu alles verlinken: die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, den Online-Shop, eine Terminbuchung oder den Instagram-Kanal. Kunden, die abends oder sonntags am Laden vorbeigehen, können so trotzdem in Kontakt treten, ohne dass jemand vor Ort sein muss.

Wofür sich QR-Codes besonders eignen

  • Verlinkung zum aktuellen Sortiment oder Online-Shop, wenn der Laden geschlossen ist
  • Direkter Link zu Google-Bewertungen, um zufriedenen Kunden das Bewerten zu erleichtern
  • Terminbuchung für Beratungsgespräche, etwa im Fachhandel
  • Verlinkung zu Social-Media-Kanälen, um Reichweite außerhalb des Ladens aufzubauen
  • Hinweis auf aktuelle Aktionen oder Rabattcodes für Vorbeigehende

Größe und Platzierung entscheiden über den Erfolg

Als Faustregel gilt: Die Kantenlänge des Codes sollte mindestens ein Zehntel der erwarteten Scan-Entfernung betragen. Bei zwei Metern Abstand zur Scheibe sollte der Code also etwa 20 mal 20 Zentimeter groß sein. Ebenso wichtig ist die Höhe: Codes sollten zwischen Brust- und Augenhöhe angebracht werden, auf Kniehöhe werden sie deutlich seltener wahrgenommen. Ein spiegelnder oder kontrastarmer Untergrund erschwert zusätzlich das Scannen, deshalb lohnt sich vorab ein Test mit mehreren Smartphones.

Worauf es bei der Umsetzung ankommt

Ein kurzer, verständlicher Hinweistext neben dem Code erklärt, was Kunden dort erwartet, zum Beispiel „Jetzt online stöbern“ oder „Termin online buchen“. Ein QR-Code ohne jeden Hinweis auf den Mehrwert wird kaum gescannt. Genauso wichtig ist eine mobil-optimierte Zielseite: Führt der Code auf eine unübersichtliche Startseite oder eine Seite, die auf dem Smartphone schlecht lesbar ist, brechen die meisten Kunden sofort ab. Der Link sollte außerdem regelmäßig geprüft werden, damit er nicht ins Leere führt, wenn sich die Zielseite ändert.

Kostenlose Unterstützung durch unsere Digitalcoaches

Wer bei der Umsetzung Unterstützung braucht, muss das nicht allein stemmen: Unsere kostenlosen Digitalcoaches helfen bei der Einrichtung und Platzierung von QR-Codes ebenso wie bei allen weiteren Fragen rund um die Digitalisierung des Ladens.

Rheinland-Pfalz: www.digitalcoach-rlp.de

Saarland: www.digitalcoach-saar.de

Einfach Termin vereinbaren, das Angebot ist für alle Händler kostenlos.

(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bild: AdobeStock_361340544)

Die letzten Artikel

Bürokratieabbau durch Bürgerbeteiligung: Neues Portal sammelt Verbesserungsvorschläge

3. Februar 2026|FDF, HVMITTE, HVSUEW, Instagram, Lokales, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier, Überregional|

Wer kennt es nicht: Man steht im Amt, braucht drei verschiedene Formulare für einen simplen Antrag, und am Ende fehlt trotzdem noch eine Unterschrift. Oder man will ein Unternehmen gründen und verzweifelt an einem Dschungel aus Vorschriften, die niemand so richtig versteht. Genau hier will die Bundesregierung jetzt ansetzen – und zwar mit Hilfe derer, die den Bürokratie-Irrsinn täglich am eigenen Leib erfahren. Seit Mitte Dezember ist das Portal „EinfachMachen“ online. Die Idee dahinter ist eigentlich simpel: Wer auf unnötige Hürden stößt, soll das melden können. Egal ob Privatperson, Firmenchef oder Verwaltungsmitarbeiter – jeder kann dort schildern, wo es hakt

Großhandel in der Krise – Was bedeutet das für den Einzelhandel?

30. Januar 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Eingetrübte Stimmung und verhaltener Ausblick: Die aktuelle Konjunkturumfrage des BGA zeigt deutliche Warnsignale für die gesamte Handelskette Die Stimmung im deutschen Großhandel hat sich zum Jahreswechsel 2025/2026 spürbar verschlechtert. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA). Für den Einzelhandel sind diese Entwicklungen von erheblicher Bedeutung – denn was im Großhandel passiert, wirkt sich unmittelbar auf Warenverfügbarkeit, Preise und Konditionen aus. Negative Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet Die Großhandelsunternehmen rechnen weiterhin mit rückläufigen Umsätzen und Erträgen. Besonders betroffen ist der Produktionsverbindungshandel, doch auch im Konsumgütergroßhandel, dem direkten Vorlieferanten vieler Einzelhändler, erwarten die Unternehmen

Einzelhandel vor schwieriger Tarifrunde: Verband warnt vor Jobverlusten

26. Januar 2026|FDF, HVMITTE, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Top News|

Der Handelsverband Deutschland (HDE) schlägt vor der im April beginnenden Tarifrunde Alarm und warnt vor zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften. Die Botschaft ist klar: Die Branche stößt an ihre Belastungsgrenzen. Die aktuelle Situation Mit 3,1 Millionen Beschäftigten steht eine der größten Tarifrunden Deutschlands bevor – und das in einer historisch angespannten Wirtschaftslage. „Die Rahmenbedingungen sind aktuell sehr schlecht“, erklärt HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. Der Einzelhandel könne sich davon nicht abkoppeln. Ein „Giftcocktail“ für die Branche Besonders problematisch sei die Kombination aus: Steigenden Arbeitskosten durch Tarifabschlüsse Erdrückender Bürokratie und Regulierung Wachsenden Sozialversicherungsabgaben Diese Faktoren zusammen gefährdeten massenhaft Arbeitsplätze im Einzelhandel, so Haarke.

Nach oben