Null-Euro-Samstag im Mainzer ÖPNV soll bis Dezember 2025 fortgesetzt werden
Mainz. Gute Nachrichten für alle Mainzerinnen und Mainzer sowie Gäste der Stadt: Der beliebte Null-Euro-Samstag im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) soll über das ursprüngliche Ende des Modellprojekts im Juni hinaus bis Dezember 2025 verlängert werden.
Dafür sprach sich der Mainzer Stadtrat in seiner Sitzung am 5. Februar aus. Außerdem beauftragte der Stadtrat die Stadtverwaltung, gemeinsam mit der Mainzer Mobilität ein Konzept zu entwickeln, das verschiedene Szenarien zur langfristigen Finanzierung und möglichen Verstetigung des Projekts erarbeitet.
Oberbürgermeister Nino Haase begrüßt den Beschluss des Stadtrates: „Ich freue mich sehr, dass eines meiner zentralen Projekte so viel Anklang findet. Die Verlängerung des Null-Euro-Samstags belebt den Handel und die Gastronomie und fördert die nachhaltige Mobilität in Mainz. Unser Ziel ist es, den Nahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver zu gestalten und langfristig umweltfreundliche und bürgernahe Mobilitätskonzepte zu etablieren. Ich lade die Bevölkerung ein, das Angebot weiterhin rege zu nutzen und damit einen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und zur Entlastung des Stadtverkehrs zu leisten. Ich danke unserer Verkehrsverwaltung und der Mainzer Mobilität für die erfolgreiche Kooperation.“
Das Modellprojekt hat bereits gezeigt, dass das kostenfreie Angebot an Samstagen eine erhöhte Frequenz in der Innenstadt erzeugt und somit einen positiven Effekt auf die Innenstadtbelebung sowie den Klimaschutz hat.
(Text: Pressestelle Stadt Mainz/skh/hv/cb; Foto: AdobeStock_370530522)
Die letzten Artikel
Handelsdialog Rheinhessen in Mainz rückt neue Wege zum Kunden in den Fokus
Dr. Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Südwest, Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Rheinhessen, und Staatssekretär Daniel Stich vom Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima beim Handelsdialog Rheinhessen in Mainz (v. l.) Wann entscheidet sich eigentlich, ob jemand kauft? Um diese Frage drehte sich am 22. Oktober der Handelsdialog Rheinhessen in der IHK für Rheinhessen. Vom Handelsverband Südwest waren der Vorsitzende Jan Sebastian, Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Scherer und Digitalcoach Julia Brockmann mit dabei. Auf der Leinwand im Großen Saal am Schillerplatz schwebt eine digitale Größentabelle über einem Kleiderständer. Daneben schaut eine junge Frau lächelnd auf ihr Smartphone. Sie steht mitten
PPWR-Erleichterungen kommen nur im Schneckentempo voran
Brüssel. Seit dem 12. August gilt die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in allen Mitgliedstaaten. Verbindlich ist bisher nur eine einzige Erleichterung. Die für den Handel wichtigste hängt noch zwischen Parlament und Rat fest. Die PPWR (EU 2025/40) gilt seit gut zwei Monaten in ihrer ursprünglichen Fassung. Ende August hatten wir an dieser Stelle über die Konsultation zu den nationalen Herstellerregistern berichtet. Seitdem hat sich einiges getan, auch wenn das meiste noch nicht beschlossen ist. Bereits in Kraft: Ausnahme für Palettenfolien und Umreifungsbänder Seit dem 26. Mai 2026 sind Palettenumhüllungen und Umreifungsbänder von der Pflicht zu 100 Prozent Mehrweg ausgenommen. Grundlage ist der Delegierte
Starter Stipendium Saar geht in die nächste Runde und bietet bis zu 36.000 Euro für junge Startups
Ab Montag, 19. Oktober 2026, ist das Bewerbungsfenster für das Starter Stipendium Saar wieder offen. Junge Unternehmen aus dem Saarland können sich bis zum 16. November 2026 um eine Förderung von bis zu 3.000 Euro im Monat bewerben, zwölf Monate lang. Wer gerade gegründet hat, kennt das Problem. Die Idee steht, die Gewerbeanmeldung ist erledigt, aber bis das Geschäft trägt, vergehen oft Monate. Genau in diese Phase zielt das Programm des saarländischen Wirtschaftsministeriums. Es soll Gründern den Rücken freihalten, damit sie ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und am Markt Fuß fassen können, statt sich nebenher mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. So viel

