Innenstädte brauchen Licht!

Innenstädte brauchen Licht!

Veröffentlicht am: 24. August 2022Kategorien: HVSUEW, Top News

Der immer stärkere Aufruf zum Energiesparen ist richtig und wichtig.

Dabei dürfe aber nicht verkannt werden, dass beispielsweise die Beleuchtung von Geschäften außerhalb der Ladenöffnungszeiten kein reiner Schaufenstereffekt für die Unternehmen sei, sondern auch zur Sicherheit und zur Aufenthaltsqualität in den Städten beitrage. Eine vollständige Abschaltung der Beleuchtung sei daher nicht sinnvoll, so der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Südwest, Thomas Scherer.

Viele Geschäfte würden außerhalb der Öffnungszeiten mit begrenzter Helligkeit auch in den Innenräumen beleuchtet, da dies dazu diene potentielle Einbrecher abzuschrecken. Denn diese seien nur bei bestehender Beleuchtung in den Räumen erkennbar. Zudem sorge die Beleuchtung der Geschäfte auch für ein sichereres Umfeld in den Städten.

Der Handel habe schon in der Vergangenheit viele Energiesparmaßnahmen umgesetzt, da dies schon immer ein Kostenfaktor war. Man könne sich sicher sein, dass die Unternehmen, bereits auch schon aus Eigeninteresse, keine unnötigen Energieverbräuche verursachen würden, so Scherer weiter.

 

Quelle:

Handelsverband Südwest
Ludwigsstraße 7
55116  Mainz

 

23.08.2022

 

 

 

Die letzten Artikel

Mayen will Innenstadt mit privatem Engagement stärken – Land fördert neues BID-Projekt

20. Januar 2026|Rheinland-Pfalz, Top News|

Leerstände, veränderte Einkaufsgewohnheiten und mangelnde Aufenthaltsqualität – viele Innenstädte kämpfen mit diesen Problemen. Ein Instrument, das bundesweit zunehmend Erfolge zeigt, sind Business Improvement Districts (BIDs). Dabei schließen sich Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende in einem Quartier zusammen und finanzieren gemeinsame Maßnahmen über eine Abgabe. Anders als bei freiwilligen Initiativen zahlen alle Eigentümer im BID-Gebiet – das schafft Planungssicherheit für langfristige Projekte. Nach Koblenz und Diez bereitet nun auch Mayen die Einrichtung eines BID vor. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther übergab der Stadt kürzlich 15.000 Euro Anschubfinanzierung für Projektplanung und Marketing. Später können weitere 150.000 Euro für einen BID-Manager über maximal fünf Jahre beantragt werden.

Nach oben