Klimawandel: HDE-Adapt unterstützt Einzelhandelsunternehmen
Mit dem HDE-Adapt stellt der Handelsverband Deutschland Schulungen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels bereit. Ziel ist die Standfestigkeit gegen Extremwetterbedingungen und so mehr Klimaschutz im Einzelhandel.
Extreme Wettereignisse wir andauernde Hitzeperioden werden immer häufiger. Deshalb müsse auch die Widerstandsfähigkeit der Einzelhandelsunternehmen sichergestellt sein, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE. Unternehmen sollen bei dieser Aufgabe nun unterstützt werden.
Die Angebote des HDE-Adapt bauen auf der bereits seit 2017 laufenden Klimaschutzoffensive des HDE auf. Das Projekt selbst läuft über zwei Jahre von Anfang 2023 bis Ende 2024 und wird zusätzlich durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert. Es steht im Einklang mit der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel der Bundesregierung, welche seit 2008 läuft.
Worum geht es beim HDE-Adapt inhaltlich? Resilienz als Leitkonzept!
Die Angebote sind vor allem für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, wobei es sich um Workshops und Informationsmaterialien handelt. Das Weiterbildungsprojekt baut außerdem auf Seminaren und Schulungen für die teilnehmenden Unternehmen auf, unter der Frage „Was bedeuten Anpassungen an die Folgen des Klimawandels für Unternehmen?“. Es sollen Klimaauswirkungen, Unternehmensrisiken und konkrete Handlungsbedarfe identifiziert und diskutiert werden. Es soll aber auch auf mögliche Chancen geblickt und Lösungsorientiert gearbeitet werden. Die Folgen daraus sind mögliche Anpassungen des Warenangebots, Baumaßnahmen, die umweltfreundlicher sind, wie Isolierung, Verschattung und Kühlung oder aber eine andere Standortwahl.
Das Projekt, das so pragmatisch in die Zukunft blickt, ist für alle Interessierten auf der Website zur Klimaschutzoffensive des HDE zu finden. Dort gibt es außerdem weiterführende Informationen, Materialien zum Download und Veranstaltungstermine.
Quelle:
Handelsverband Deutschland – HDE e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Die letzten Artikel
Leitfaden: Zukunft des Bestandsmanagements
Leitfaden. Digitale Technologien verändern das Bestandsmanagement grundlegend. Ein neues Infoblatt des Mittelstand-Digital Zentrums Handel zeigt, wie Händler mit intelligenten Systemen Engpässe vermeiden, Prozesse optimieren und Kunden ein besseres Einkaufserlebnis bieten können. Warum digitales Bestandsmanagement unverzichtbar wird Bestandsmanagement ist weit mehr als das reine Zählen von Waren. Es bildet das Fundament effizienter Handelsprozesse – und entscheidet darüber, ob Produkte verfügbar sind, Kosten sinken und Kunden zufrieden bleiben. Digitalisierte Bestände ermöglichen: eine präzise Überwachung in Echtzeit frühzeitiges Erkennen von Engpässen automatisierte Nachbestellungen weniger Fehlbestände und Überlagerungen Damit werden Abläufe schlanker, Lagerkosten reduziert und Frustrationen auf Kundenseite vermieden. Smarte Technologien im Einsatz Moderne
Mayen will Innenstadt mit privatem Engagement stärken – Land fördert neues BID-Projekt
Leerstände, veränderte Einkaufsgewohnheiten und mangelnde Aufenthaltsqualität – viele Innenstädte kämpfen mit diesen Problemen. Ein Instrument, das bundesweit zunehmend Erfolge zeigt, sind Business Improvement Districts (BIDs). Dabei schließen sich Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende in einem Quartier zusammen und finanzieren gemeinsame Maßnahmen über eine Abgabe. Anders als bei freiwilligen Initiativen zahlen alle Eigentümer im BID-Gebiet – das schafft Planungssicherheit für langfristige Projekte. Nach Koblenz und Diez bereitet nun auch Mayen die Einrichtung eines BID vor. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther übergab der Stadt kürzlich 15.000 Euro Anschubfinanzierung für Projektplanung und Marketing. Später können weitere 150.000 Euro für einen BID-Manager über maximal fünf Jahre beantragt werden.
Traditionsgeschäft Pallmann schließt nach 115 Jahren
Ende Mai 2026 endet eine Ära in der Kaiserslauterer Innenstadt: Das Haushaltswarengeschäft Pallmann macht nach über einem Jahrhundert seine Türen ...

