Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

Großer Investitionsbedarf: HDE fordert Unterstützung in schwierigen Zeiten

Großer Investitionsbedarf: HDE fordert Unterstützung in schwierigen Zeiten

Veröffentlicht am: 14. August 2023Kategorien: Fakten, HVSUEW, Top News

Trotz großem Investitionsbedarf sind viele Handelsunternehmen in der aktuellen Krise nicht in der Lage notwendige Zukunftsinvestitionen finanziell zu stemmen.

Viele Handelsbetriebe in Deutschland sehen aktuell einen großen Bedarf an Investitionen in ihren Unternehmen. In der aktuellen Krisenlage kämpfen sie allerdings damit, die notwendigen Zukunftsinvestitionen finanziell überhaupt bewältigen zu können. Ergeben hat dies eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter mehr als 900 Handelsunternehmen.

HDE-Präsident, Alexander von Preen, fordert deshalb dringend klare und unkomplizierte Fördermaßnahmen von Seiten der Bundesregierung. Diese sollen Investitionen in die Digitalisierung erleichtern, eine Senkung der Stromsteuer ermöglichen und bürokratische Hürden verringern.
„Der Konsum war über viele Jahre hinweg ein stabilisierender Faktor für die gesamte Volkswirtschaft. Die Pandemie aber ging bei vielen Handelsunternehmen an die Substanz, es sind keine finanziellen Reserven mehr übrig. Und jetzt kommen noch die hohe Inflation und in der Folge eine schlechte Verbraucherstimmung oben drauf. Das bringt viele Händlerinnen und Händler in eine extrem schwierige Lage“, betonte HDE-Präsident Alexander von Preen.

Die Ergebnisse der HDE-Umfrage verdeutlichen die straken Auswirkungen auf die Betriebe:
Knapp ein Drittel der befragten Handelsunternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, plant in diesem Jahr keinerlei Investitionen.
42 Prozent der Befragten investieren deutlich weniger als im Vorkrisenjahr 2019.

Dabei sehen viele Handelsunternehmen derzeit einen sehr großen Bedarf an Investitionen in ihren Betrieben:
48% wollen Mittel für Digitalisierung und Innovationsprojekte ausgeben.
Hier stehen vor allem Social-Media-Aktivitäten (42%) sowie digitales Marketing (39%) und Maßnahmen auf der Fläche wie Geschäftsausstattung und Ladenbau (39%) sowie Warenwirtschaftssysteme (35%) im Mittelpunkt.
Ein weiterer bedeutender Investitionsschwerpunkt ist der Klimaschutz, der in den aktuellen Zeiten immer wichtiger wird.
38% der Unternehmen wollen daher in energiesparende Beleuchtung, 22% in Photovoltaik und 15% in Elektromobilität sowie Ladensäulen investieren.
Da der Arbeits- und Fachkräftemangel auch weiterhin ein großes Thema ist und sogar zurzeit immer weiter zunimmt, bauen 51% zudem vor allem auch ihre Aktivitäten zur Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeitenden aus.
„Die Branche weiß um ihren Investitionsbedarf. Angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation aber sind viele Unternehmen nicht in der Lage, sich für die Zukunft aufzustellen. Die im Zusammenhang mit der Pandemie getroffenen Maßnahmen konnte niemand in seinem Business-Plan haben. Und auch die in Folge des russischen Krieges in der Ukraine exorbitant gestiegene Inflation, die hohen Strom- und Energiekosten waren nicht absehbar. Deshalb ist es nun zwingend Aufgabe der Politik, die Unternehmen zu unterstützen. Ansonsten beschleunigt sich die Verödung unserer Innenstädte immer weiter“, warnte von Preen.

In der derzeitigen Debatte über mögliche wirtschaftliche Unterstützung fordert der HDE-Präsident vor diesem Hintergrund eine Erhöhung der Fördersummen und den Einbezug von Digitalisierungsinvestitionen in das Wachstumschancengesetz.
Darüber hinaus macht sich von Preen für eine Absenkung der Stromsteuer stark.
„Neben gut ausgestatteten Förderprogrammen brauchen die Handelsunternehmen aber auch Freiräume für unternehmerische, kreative Ideen. Wir brauchen weniger Bürokratie und nicht immer neue, bis ins letzte Detail geregelte gesetzliche Vorgaben“, so der HDE-Präsident weiter.

 

Quelle:

Handelsverband Deutschland (HDE)
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

 

10.08.23

Die letzten Artikel

„Der ehrlichste Shop der Welt“ – Eine Kampagne, die zeigt, was hinter den Schnäppchen steckt

26. Februar 2026|Fakten, FDF, HVMITTE, HVSUEW, Instagram, Lokales, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier, Überregional|

Wenigstens sind wir ehrlich. Mit diesem Claim startet eine ungewöhnliche Aufklärungskampagne, die zugleich entlarvend, humorvoll und wirtschaftspolitisch brisant ist. Hinter der Adresse Der ehrlichste Shop der Welt verbirgt sich kein Online-Shop, sondern eine der mutigsten Verbraucherschutzkampagnen, die der Südwesten seit Jahren gesehen hat. Ein Shop, der nichts verkauft und genau deshalb alles erklärt Wer auf Instagram, TikTok oder Facebook auf die Werbeanzeigen der Kampagne stößt, erkennt zunächst nichts Ungewöhnliches: professionell produzierte Video-Ads, emotionale Produktversprechen, vertraute Optik. Ein Handstaubsauger hier, ein 5-in-1-Hairstyler dort, Schuhe, eine Smartwatch, ein Kleid. Alles sieht aus wie tausend andere Angebote, die täglich durch die Feeds rollen.

Weniger Verlust, mehr Qualität: Handelsverband Südwest engagiert sich im Forschungsprojekt GReen Logistik

24. Februar 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier, Überregional|

Der Handelsverband Südwest ist strategischer Partner im internationalen Projekt GReen Logistik, das Lebensmittelverluste entlang der Obstlieferketten in der Großregion nachhaltig reduzieren soll. Bis zu 20 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehen in der Großregion jedes Jahr verloren, bevor sie die Verbraucher erreichen. Obst (Äpfel, Birnen, Trauben, Mirabellen) ist dabei europaweit die Produktgruppe mit den höchsten Verlusten. Die EU bezifferte den Marktwert dieser Verluste im Jahr 2022 auf 132 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil davon ist vermeidbar. Genau hier setzt das Projekt GReen Logistik an. Unter Federführung der htw saar arbeiten zehn Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Praxis der Lebensmittelkette von

Weniger Verlust, mehr Qualität: Handelsverband Südwest engagiert sich im Forschungsprojekt GReen Logistik

23. Februar 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier, Überregional|

Der Handelsverband Südwest ist strategischer Partner im internationalen Projekt GReen Logistik, das Lebensmittelverluste entlang der Obstlieferketten in der Großregion nachhaltig reduzieren soll. Bis zu 20 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehen in der Großregion jedes Jahr verloren, bevor sie die Verbraucher erreichen. Obst (Äpfel, Birnen, Trauben, Mirabellen) ist dabei europaweit die Produktgruppe mit den höchsten Verlusten. Die EU bezifferte den Marktwert dieser Verluste im Jahr 2022 auf 132 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil davon ist vermeidbar. Genau hier setzt das Projekt GReen Logistik an. Unter Federführung der htw saar arbeiten zehn Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Praxis der Lebensmittelkette von

Nach oben