Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

HDE-Prognose: 5000 Geschäfte schließen 2024 für immer ihre Türen

HDE-Prognose: 5000 Geschäfte schließen 2024 für immer ihre Türen

Veröffentlicht am: 12. März 2024Kategorien: Fakten, Top News

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem erneuten Ladensterben.

Schlechte Nachrichten für den Einzelhandel:
Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass die Zahl der Geschäfte in diesem Jahr noch einmal stark zurückgehen wird.
Nach Prognose des HDE werden insgesamt rund 5000 Geschäfte in diesem Jahr für immer schließen.

„Das sind schlechte Nachrichten für den Einzelhandel, aber vor allem für die Stadtzentren. Denn der Hauptgrund für den Besuch einer Innenstadt ist für viele Menschen der Einkauf. Fallen Geschäfte weg, leidet das gesamte Stadtzentrum“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Nach der HDE-Prognose werden Ende des Jahres 2024 seit 2020 somit 46.000 Geschäfte aufgegeben haben.

„Wir brauchen jetzt Sofortmaßnahmen. Der Ernst der Lage ist prinzipiell längst erkannt, wir müssen ins Handeln kommen. Dafür müssen konkret und vor Ort alle Akteure aus Handel, Kommunen, Gastronomie und Kultur zusammenarbeiten. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann vielerorts die Verödung ganzer Innenstädte verhindert werden“, betonte Genth.

Die immer weiter zunehmende Anzahl an Leerständen wirkt sich auf ganze Stadtzentren negativ aus.
Der Handel sei zwar die Kernbranche mit der größten Zugwirkung für die Stadtzentren, könne sich dieser Herausforderung allerdings nicht alleine stellen.
„Wir sind als HDE mit weiteren Innenstadtakteuren Mitglied im Beirat Innenstadt, der von der Bundesbauministerin geleitet wird. Die Innenstadtentwicklung ist somit Chefsache“, so Genth weiter.
„Die Zuständigkeiten liegen jedoch in unterschiedlichen Bundesministerien, auf Länderebene und bei den Kommunen. Das erschwert zielgerichtetes Handeln. Wir benötigen eine zentrale Anlaufstelle zur Koordinierung der Förderprogramme und sinnvollen Umsetzung von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen. Und wir brauchen eine Innenstadt-Akademie, so wie sie derzeit für die Entwicklung des ländlichen Raumes aufgebaut wird“, fordert Genth.
„Der Einzelhandel hat in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden hierfür bereits ein erstes Fundament durch die Sammlung von bundesweiten Best-Practice-Beispielen gelegt, um gute und erprobte Lösungen sichtbar zu machen und rascher zu skalieren“.

Interessierte finden hier die entsprechende Datenbank.

 

Quelle:
Handelsverband Deutschland – HDE e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

 

07.02.24

Die letzten Artikel

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Ladendiebstahl weiterhin auf hohem Niveau

27. April 2026|HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Die kürzlich veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 bestätigt, was viele Händler in Rheinland-Pfalz und dem Saarland täglich erleben: Ladendiebstahl bleibt ein massives Problem und die offiziellen Zahlen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Rückgang bei einfachen Diebstählen: kein Grund zur Entwarnung Bundesweit wurden 2025 insgesamt 357.651 einfache Ladendiebstähle registriert, ein Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch dieser scheinbar positive Trend täuscht. Der Handelsverband Deutschland (HDE) schätzt, dass mehr als 90 Prozent aller Ladendiebstähle gar nicht erst zur Anzeige kommen. Viele Händler haben resigniert: Anzeigen werden in der Praxis selten weiterverfolgt, Strafverfahren häufig eingestellt. Der bürokratische

Starter Stipendium Saar: Bis zu 36.000 Euro für Gründer – jetzt bewerben

16. April 2026|HVSUEW, Saarland, Top News|

Die sechste Runde des Starter Stipendiums Saar ist gestartet. Saarländische Startups können sich ab sofort um eine Förderung von bis zu 36.000 Euro bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2026. Was wird gefördert? Das Programm unterstützt junge Unternehmen mit innovativen Ideen – egal ob technologisch, kreativ oder nachhaltig ausgerichtet. Voraussetzungen auf einen Blick: Gründung liegt nicht länger als 18 Monate zurück Sitz oder Gründungsvorhaben im Saarland Innovativer Ansatz – technologisch, kreativ oder nachhaltig Was gibt es? Bis zu 36.000 Euro finanzielle Förderung Zugang zu einem Netzwerk aus Mentoren und Experten aus der Region Begleitung durch die Saarland Offensive für Gründung

Mehrwertsteuererhöhung: Der Handel sagt Nein!

10. April 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Der Handelsverband Südwest schließt sich dem bundesweiten Widerstand gegen eine mögliche Anhebung der Mehrwertsteuer an. Die Stimmung unter den Händlern ist angespannt, die Zahlen alarmierend. In Berlin kursiert seit Wochen eine Idee, die im Einzelhandel für erhebliche Unruhe sorgt. Aus Koalitionskreisen wird diskutiert, den regulären Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent anzuheben, um Löcher im Bundeshaushalt zu stopfen und Entlastungen bei der Einkommensteuer gegenzufinanzieren. Beschlossen ist nichts. Aber allein die Debatte richtet Schaden an. Für den Handelsverband Südwest ist die Sache klar: wir lehnen jede Erhöhung der Mehrwertsteuer entschieden ab. Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Scherer hatte bereits im Frühjahr betont, dass

Nach oben