Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

Rückläufige Ausbildungszahlen bei Floristinnen und Floristen: Landesverband Südwest des Fachverbandes Deutscher Floristen besorgt

Rückläufige Ausbildungszahlen bei Floristinnen und Floristen: Landesverband Südwest des Fachverbandes Deutscher Floristen besorgt

Veröffentlicht am: 28. April 2025

Fachverband Deutscher Floristen Südwest. Aktuelle Zahlen zur Ausbildungssituation im Floristenhandwerk zeigen, dass die Zahl neuer Ausbildungsverträge bundesweit sinkt. Auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist dieser Trend spürbar. Der Fachverband Deutscher Floristen Südwest (Rheinland-Pfalz/Saarland) sieht darin Anlass zur Sorge, denn Floristinnen und Floristen erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Rolle.

Warum Floristinnen und Floristen unverzichtbar sind

Floristinnen und Floristen leisten weit mehr als das Binden von Sträußen. Ihr Beruf vereint Kreativität, handwerkliches Geschick und ein feines Gespür für Formen, Farben und Emotionen. Sie schaffen blühende Werke für Hochzeiten, Trauerfeiern, Jubiläen und viele weitere Anlässe – und begleiten Menschen somit in wichtigen Lebensmomenten.

Darüber hinaus tragen Floristen zur Belebung des Einzelhandels Innenstädten bei, stärken die regionale Wirtschaft und sind ein wichtiger Teil des traditionsreichen Handwerks. In Zeiten zunehmender Digitalisierung und Anonymität im Onlinehandel bewahren sie den persönlichen Kontakt zum Kunden und vermitteln Wertschätzung durch individuelle Gestaltung.

Bundesweiter Trend bestätigt regionale Entwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der neuen Ausbildungsverträge sowohl in Rheinland-Pfalz, als auch im Saarland zurückgegangen:

  • Rheinland-Pfalz: 2023 wurden noch 75 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. 2024 sank die Zahl leicht auf 69 Verträge.
  • Saarland: Auch hier zeigt sich ein Abwärtstrend. Die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse sank von 18 im Jahr 2023 auf 15 im Jahr 2024.

Diese Entwicklung ist kein Einzelfall in Südwestdeutschland – sie spiegelt sich auch im bundesweiten Vergleich wider. Während im Jahr 2023 noch 1.826 Auszubildende im Beruf der Floristin beziehungsweise des Floristen neu gestartet sind, verzeichnet das Jahr 2024 einen Rückgang auf 1.730 Ausbildungsverträge.

Landesverband Südwest sieht klaren Handlungsauftrag

Der Landesverband Südwest sieht in den rückläufigen Zahlen einen klaren Handlungsauftrag: „Die Attraktivität des Berufs muss weiter gestärkt werden – durch gezielte Nachwuchswerbung, moderne Ausbildungsformate und eine bessere gesellschaftliche Wahrnehmung des Floristenhandwerks. Denn ohne gut ausgebildeten Nachwuchs droht langfristig ein Verlust an fachlicher Vielfalt und kreativer Blütenpracht in unseren Städten und Gemeinden“, so Sarah Ratasewitz-Gharib, Geschäftsführerin Fachverband Deutscher Floristen, Landesverband Südwest e.V..

(Pressestelle Handelsverband Südwest/cb; Foto: AdobeStock_108963532)

Die letzten Artikel

Oberlandesgericht Hamm: Haftung für Aussagen eines KI-Chatbots

3. August 2026|Recht, Top News|

Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass Unternehmen für unzutreffende Aussagen ihres eingesetzten KI-Chatbots wettbewerbsrechtlich verantwortlich sind. Ein Chatbot ist rechtlich kein Dritter. Fehlerhafte Auskünfte werden dem Betreiber direkt zugerechnet – auch dann, wenn die Trainingsdaten korrekt waren. Das Oberlandesgericht Hamm hat mit Urteil vom 3. Juni 2026 entschieden, dass Unternehmen für unzutreffende Aussagen ihres eingesetzten KI-Chatbots wettbewerbsrechtlich verantwortlich sind. Nach Auffassung des Gerichts sind die Antworten eines Chatbots dem Betreiber als eigene geschäftliche Handlung zuzurechnen. Das gilt selbst dann, wenn der Chatbot ausschließlich mit korrekten Datensätzen trainiert oder programmiert wurde. Der Chatbot gilt rechtlich nicht als „Dritter“ im Sinne des Gesetzes

Gemeinsam stärker: Aktionen mit Nachbarhändlern organisieren

30. Juli 2026|FDF, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Wer allein für Laufkundschaft sorgt, hat es oft schwerer als eine ganze Straße oder ein Quartier, das an einem Strang zieht. Gemeinsame Aktionen mit benachbarten Geschäften kosten wenig, bringen aber oft mehr Sichtbarkeit als Einzelmaßnahmen. Warum sich Zusammenarbeit lohnt Kunden, die wegen eines Geschäfts in die Straße kommen, entdecken oft nebenbei weitere Läden, wenn diese sichtbar aufeinander verweisen. Eine gemeinsame Aktion bündelt zudem den Werbeaufwand: Statt dass jeder Betrieb allein Flyer druckt oder Social-Media-Posts erstellt, teilen sich mehrere Geschäfte die Arbeit und die Reichweite. Auch der Handelsverband Deutschland betont, dass lokale Rabattaktionen und gemeinsame Veranstaltungen von Händlern dazu beitragen können, dass

QR-Codes im Schaufenster: Kleiner Aufwand, großer Effekt

28. Juli 2026|FDF, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann das Schaufenster arbeiten. Ein QR-Code an der richtigen Stelle verwandelt einen kurzen Blick von draußen in einen digitalen Kontakt, ganz ohne großen technischen Aufwand. Was ein QR-Code im Schaufenster leisten kann Ein QR-Code lässt sich mit wenigen Klicks erstellen und auf nahezu alles verlinken: die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, den Online-Shop, eine Terminbuchung oder den Instagram-Kanal. Kunden, die abends oder sonntags am Laden vorbeigehen, können so trotzdem in Kontakt treten, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Wofür sich QR-Codes besonders eignen Verlinkung zum aktuellen Sortiment oder Online-Shop, wenn der Laden geschlossen ist Direkter Link zu

Nach oben