Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz verabschiedet: Neue Pflichten für den Handel ab August

Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz verabschiedet: Neue Pflichten für den Handel ab August

Veröffentlicht am: 1. Juli 2026

Der Bundestag hat am 11. Juni 2026 ein neues Verpackungsgesetz beschlossen, das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG). Der Bundesrat muss noch zustimmen, das gilt aber als Formsache. Ab dem 12. August 2026 greifen die neuen Regeln.

Worum geht es?

Ab August gilt EU-weit eine neue Verpackungsverordnung (PPWR). Das VerpackDG passt das deutsche Recht daran an und ersetzt das bisherige Verpackungsgesetz. Ziel der EU-Regel: weniger Verpackungsmüll, mehr Recycling.

Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

 

    • Wer Ware verpackt verkauft, egal ob online oder im Laden, ist betroffen

 

    • Verpackungen dürfen künftig nicht unnötig groß sein. Eine überdimensionierte Box um ein kleines Produkt wird zum Problem

 

    • Für Verpackungen sind bestimmte Nachweise nötig, dass sie den neuen Vorgaben entsprechen

 

    • Bestimmte Schwermetalle sind in Verpackungsmaterial nur noch stark eingeschränkt erlaubt

 

    • Wer bereits im Verpackungsregister LUCID registriert ist, sollte prüfen, ob die Angaben noch aktuell sind

 

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hatte sich im Gesetzgebungsverfahren für eine schlanke Umsetzung eingesetzt. Eine ursprünglich geplante zusätzliche Organisation, die mehr Bürokratie bedeutet hätte, wurde gestrichen. Die jetzt beschlossene Fassung gilt als praxistauglicher als der erste Entwurf.

Was Sie jetzt tun sollten

Prüfen Sie, ob Ihre Verpackungen und Ihre Registrierung im Verpackungsregister LUCID auf dem aktuellen Stand sind.

(Quelle: HDE, BMUKN; Text: Handelsverband Südwest/ks; Bild: Canva)

Die letzten Artikel

Handelsverband Südwest: Koblenz überzeugt im Ranking der Innenstadt-Attraktivität

14. April 2025|Top News|

Koblenz. Die Koblenzer Innenstadt hat bei einer groß angelegten Passantenbefragung in 107 deutschen Städten herausragende Werte erzielt. Die Studie „Vitale Innenstädte 2024“ des IFH Köln, an der 60.000 Personen teilnahmen, zeigt, dass Koblenz mit einer Durchschnittsnote von 2,0 in der Gesamtbewertung überdurchschnittlich gut abschneidet. Besonders beeindruckend: Die Stadt wird doppelt so häufig als empfehlenswert beurteilt wie der Gesamtschnitt der anderen Städte. Warum kommen die Menschen nach Koblenz? Einkaufen und die Gastronomie sind die Hauptmotive für einen Innenstadtbesuch. Auch das Freizeit- und Kulturangebot wird als sehr gut bewertet, spielt aber eine geringere Rolle als Handel und Gastronomie. Das zeigt, dass Koblenz

Handelsverband Südwest rechnet zu Ostern mit insgesamt 125 Millionen Euro Umsatz

11. April 2025|Top News|

Ostergeschäft 2025. Der Einzelhandelsverband Deutschland (HDE) rechnet zu Ostern mit einem Gesamtumsatz von 2,3 Milliarden Euro. Für Rheinland-Pfalz entspricht dies einem erwarteten Umsatz von circa 100 Millionen Euro, und für das Saarland von circa 25 Millionen Euro. Handelsverband Südwest rechnet mit einem Gesamtumsatz von 125 Millionen Euro Rund um das Osterfest Geld auszugeben, planen knapp 41 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. Das geht aus einer im Auftrag des HDE durchgeführten, bevölkerungsrepräsentativen Umfrage unter 500 Personen hervor. „Die Osterzeit sorgt alljährlich für Umsatzimpulse im Einzelhandel. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen dann anlassbezogene Ware, besonders bei Lebensmitteln“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Wer

Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Mainz überarbeitet Zentrenkonzept

11. April 2025|Top News|

Mainz. Im Rahmen eines runden Tisches „Zentrenkonzept“ wurde deutlich, dass Mainz eine Modernisierung des Zentrenkonzeptes anstrebt. Dies soll dazu dienen, um auf das veränderte Konsumverhalten, die Digitalisierung und Mobilitätsaspekte zu reagieren. Am runden Tisch hatte sich auch der Handelsverband Südwest beteiligt, und wird sich im weiteren Verfahren für eine lebenswerte Stadt mit starkem Handel und attraktiven Stadträumen einsetzen. „Die enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren, Politik und Verbänden ist entscheidend, um tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.“, so Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Auch der Verein „Unser Mainz in Rheinhessen e.V.“, äußerte sich zuversichtlich. Der Vorsitzende Thomas A. Klann betont:

Nach oben