Aufklärungskampagne 2026 • Dropshipping

Der ehrlichste Shop der Welt

Handelsverband Südwest beim Mittelstandstag Rheinland-Pfalz 2026 in Idar-Oberstein

Handelsverband Südwest beim Mittelstandstag Rheinland-Pfalz 2026 in Idar-Oberstein

Veröffentlicht am: 4. September 2026

Klimatisierte Serverräume statt Diamantschleifereien: Die traditionsreiche Messe Idar-Oberstein stand am 26. August im Zeichen von Algorithmen und Automatisierung. Für den Handelsverband Südwest war Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Scherer vor Ort.

Wer beim Mittelstandstag Rheinland-Pfalz 2026 klassische Vortragspanels erwartet hatte, wurde überrascht. Statt Folienschlachten dominierten Live-Demonstrationen: An mehreren Ständen zeigten Anbieter, wie ihre KI-Systeme in Echtzeit Rechnungen sortieren, Produktionsdaten auswerten oder Kundenanfragen beantworten. Für den Handelsverband Südwest nahm Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Scherer teil und verschaffte sich einen Überblick über Anwendungen, die längst über das Stadium reiner Ankündigungen hinaus sind.

Vom Büro in die Werkshalle

Die Bandbreite der vorgestellten Lösungen reichte von automatisierten Office-Prozessen bis zu KI-gestützter Qualitätskontrolle in der Fertigung. Mehrere Aussteller berichteten von Pilotprojekten mit rheinland-pfälzischen Betrieben, bei denen sich Durchlaufzeiten spürbar verkürzt hätten. Auffällig: Kaum ein Anbieter sprach noch über die Frage, ob sich KI-Einsatz lohnt, diskutiert wurde vor allem, wie sich einzelne Systeme sinnvoll miteinander verzahnen lassen, ohne die IT-Abteilungen kleinerer Betriebe zu überfordern.

Ebling verleiht Arbeitgeberpreis

Den offiziellen Höhepunkt markierte der Abend. Wirtschaftsminister Michael Ebling übergab den Preis „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ an Unternehmen, die es geschafft haben, technologischen Wandel mit spürbar besseren Arbeitsbedingungen zu verbinden. In seiner Ansprache verwies Ebling darauf, dass Digitalisierung und Fachkräftesicherung im Mittelstand kaum noch getrennt zu betrachten seien – ein Befund, der sich mit den Eindrücken vom Nachmittag deckte.

Anschlussfähig für den Handel

Für die Verbandsarbeit lieferte der Tag konkrete Ansatzpunkte. Gerade im inhabergeführten Einzelhandel fehlt vielerorts das Personal, um Warenwirtschaft, Kundenkommunikation oder Personaleinsatzplanung digital neu aufzustellen. Die in Idar-Oberstein gezeigten Lösungen richteten sich explizit auch an kleinere Betriebe mit begrenzten IT-Ressourcen. Dr. Scherer nutzte die Gespräche am Rand der Veranstaltung, um erste Kontakte zu Anbietern zu knüpfen, deren Angebote für Mitgliedsunternehmen des Handelsverbands Südwest interessant werden könnten.

(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bilder: Dr. Thomas Scherer)

Die letzten Artikel

HDE-Prognose: 5000 Geschäfte schließen 2024 für immer ihre Türen

12. März 2024|Fakten, Top News|

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit einem erneuten Ladensterben. Schlechte Nachrichten für den Einzelhandel: Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass die Zahl der Geschäfte in diesem Jahr noch einmal stark zurückgehen wird. Nach Prognose des HDE werden insgesamt rund 5000 Geschäfte in diesem Jahr für immer schließen. „Das sind schlechte Nachrichten für den Einzelhandel, aber vor allem für die Stadtzentren. Denn der Hauptgrund für den Besuch einer Innenstadt ist für viele Menschen der Einkauf. Fallen Geschäfte weg, leidet das gesamte Stadtzentrum“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Nach der HDE-Prognose werden Ende des Jahres 2024 seit 2020 […]

Handelsverbände durchbrechen Tarifdiktat der Gewerkschaft

6. März 2024|HVMITTE, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Top News, Twitter|

Handelsverband macht vor Beginn des neuen Tarifjahres 2024 den Weg frei für eine Lösung auch ganz ohne Tarifabschluss. Ab dem neuen Tarifjahr Anhebung der Tarifentgelte von maximal zehn Prozent möglich Nach inzwischen fast elf Monaten Tarifkonflikt mit ver.di und mehr als 60 Verhandlungsrunden bundesweit, sind die Arbeitgeber zur Auffassung gelangt, dass seitens der Gewerkschaft ver.di keinerlei tatsächliches Interesse an einem zeitnahen Tarifabschluss besteht. „ver.di beharrt weiter auf den im Flächentarifvertrag nicht erfüllbaren Forderungen, und versucht somit den Arbeitgebern einen Tarif zu diktieren, der für die meisten Unternehmen nicht zu verkraften ist“, so Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Rheinland-Pfalz. Die Arbeitgeber […]

Nach oben