Tag der Landesplanung 2026: Handelsverband Südwest im Austausch mit Politik und Wissenschaft
Am 31. August 2026 fand im LUX-Pavillon der Hochschule Mainz erstmals der „Tag der Landesplanung“ statt, ein neues Dialogformat des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz. Für den Handelsverband Südwest nahm Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Scherer teil und vertrat damit die Interessen der rund 15.000 Mitgliedsunternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Auftakt für ein neues, kontinuierliches Format
Mit dem „Tag der Landesplanung“ hat das Land ein Format etabliert, das künftig regelmäßig stattfinden und den Dialog über aktuelle Herausforderungen der Raumplanung fördern soll. Themen wie das Landeswindenergiegebietegesetz, das Projekt „Turboflächen“, die Novelle des Raumordnungsgesetzes sowie die Neuaufstellung des Landesentwicklungsprogramms stellen derzeit wichtige Weichen für die räumliche Entwicklung des Landes, mit direkten Berührungspunkten zur Ansiedlung und Entwicklung von Einzelhandel in den Innenstädten und Regionen.
Nach Begrüßung und Registrierung ab 11 Uhr eröffnete Dr.-Ing. Jörg Kurpjuhn, Leiter der Abteilung Landesplanung, Vermessung und Geoinformation im Ministerium, die Veranstaltung mit einem Grußwort. Im Anschluss hielt Prof. Dr. Axel Priebs, Präsident der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL), den Impulsvortrag „Orientierung geben auch in unsicheren Zeiten, aktuelle Herausforderungen der Planung“. Die Moderation des Tages übernahm Kristina Oldenburg (Kokonsult).
Vier Workshops und Austausch mit Politik, Verwaltung und Wissenschaft im Fokus
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen am Nachmittag vier parallele Workshops: zur Informalität in der Raumplanung, zu neuen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Raumplanung, zu resilienten Räumen und Infrastrukturen sowie zur Vorstellung des Online-Beteiligungsportals Rheinland-Pfalz mit Blick auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Planungs- und Beteiligungsprozessen. Am späten Nachmittag hielt Minister Michael Ebling eine Rede und tauschte sich anschließend in einer Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Axel Priebs, Prof. Dr. iur. Boas Kümper und Maximilian Haße über aktuelle Themen der Raumplanung aus.
Solche Gelegenheiten nutzt der Handelsverband Südwest gezielt, um die Perspektive des Einzelhandels frühzeitig in landesplanerische Prozesse einzubringen, die langfristig auch die Rahmenbedingungen für die Innenstädte und den stationären Handel in der Region mitgestalten.
(Text: Handelsverband Südwest e. V./ks; Bild: Dr. Thomas Scherer)
Die letzten Artikel
„Der ehrlichste Shop der Welt“ – Eine Kampagne, die zeigt, was hinter den Schnäppchen steckt
Wenigstens sind wir ehrlich. Mit diesem Claim startet eine ungewöhnliche Aufklärungskampagne, die zugleich entlarvend, humorvoll und wirtschaftspolitisch brisant ist. Hinter der Adresse Der ehrlichste Shop der Welt verbirgt sich kein Online-Shop, sondern eine der mutigsten Verbraucherschutzkampagnen, die der Südwesten seit Jahren gesehen hat. Ein Shop, der nichts verkauft und genau deshalb alles erklärt Wer auf Instagram, TikTok oder Facebook auf die Werbeanzeigen der Kampagne stößt, erkennt zunächst nichts Ungewöhnliches: professionell produzierte Video-Ads, emotionale Produktversprechen, vertraute Optik. Ein Handstaubsauger hier, ein 5-in-1-Hairstyler dort, Schuhe, eine Smartwatch, ein Kleid. Alles sieht aus wie tausend andere Angebote, die täglich durch die Feeds rollen.
Weniger Verlust, mehr Qualität: Handelsverband Südwest engagiert sich im Forschungsprojekt GReen Logistik
Der Handelsverband Südwest ist strategischer Partner im internationalen Projekt GReen Logistik, das Lebensmittelverluste entlang der Obstlieferketten in der Großregion nachhaltig reduzieren soll. Bis zu 20 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehen in der Großregion jedes Jahr verloren, bevor sie die Verbraucher erreichen. Obst (Äpfel, Birnen, Trauben, Mirabellen) ist dabei europaweit die Produktgruppe mit den höchsten Verlusten. Die EU bezifferte den Marktwert dieser Verluste im Jahr 2022 auf 132 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil davon ist vermeidbar. Genau hier setzt das Projekt GReen Logistik an. Unter Federführung der htw saar arbeiten zehn Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Praxis der Lebensmittelkette von
Weniger Verlust, mehr Qualität: Handelsverband Südwest engagiert sich im Forschungsprojekt GReen Logistik
Der Handelsverband Südwest ist strategischer Partner im internationalen Projekt GReen Logistik, das Lebensmittelverluste entlang der Obstlieferketten in der Großregion nachhaltig reduzieren soll. Bis zu 20 Prozent der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehen in der Großregion jedes Jahr verloren, bevor sie die Verbraucher erreichen. Obst (Äpfel, Birnen, Trauben, Mirabellen) ist dabei europaweit die Produktgruppe mit den höchsten Verlusten. Die EU bezifferte den Marktwert dieser Verluste im Jahr 2022 auf 132 Milliarden Euro. Ein erheblicher Teil davon ist vermeidbar. Genau hier setzt das Projekt GReen Logistik an. Unter Federführung der htw saar arbeiten zehn Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Praxis der Lebensmittelkette von

