Rheinland-Pfalz

150 Jahre Firmengeschichte in der Südpfalz

2026-02-09T14:29:00+01:009. Februar 2026|

Lagerhallen in Hochstadt Adam Theis GmbH: Vom Gemüsehändler zum Frische-Partner der Gastronomie Die Adam Theis GmbH aus Hochstadt feierte 2025 ihr 150-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen Gemüsehändler entwickelte sich in eineinhalb Jahrhunderten ein moderner Frische-Partner der Gastronomie. Gegründet wurde das Unternehmen 1875 von Georg Simon Theis, der zunächst mit Karotten und Zwiebeln aus Hochstadt und den umliegenden Dörfern handelte. In den späten 1950er-Jahren begann die Aufbereitung und Verpackung von Karotten. Ab den 1960er-Jahren lieferten Landwirte aus einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern ihr Gemüse nach Hochstadt. Gleichzeitig wuchs der Kundenkreis: Neben Wochenmarkthändlern belieferte das Unternehmen Großhändler auf den Märkten

Bürokratieabbau durch Bürgerbeteiligung: Neues Portal sammelt Verbesserungsvorschläge

2026-02-03T13:24:21+01:003. Februar 2026|

Wer kennt es nicht: Man steht im Amt, braucht drei verschiedene Formulare für einen simplen Antrag, und am Ende fehlt trotzdem noch eine Unterschrift. Oder man will ein Unternehmen gründen und verzweifelt an einem Dschungel aus Vorschriften, die niemand so richtig versteht. Genau hier will die Bundesregierung jetzt ansetzen – und zwar mit Hilfe derer, die den Bürokratie-Irrsinn täglich am eigenen Leib erfahren. Seit Mitte Dezember ist das Portal „EinfachMachen“ online. Die Idee dahinter ist eigentlich simpel: Wer auf unnötige Hürden stößt, soll das melden können. Egal ob Privatperson, Firmenchef oder Verwaltungsmitarbeiter – jeder kann dort schildern, wo es hakt

Großhandel in der Krise – Was bedeutet das für den Einzelhandel?

2026-01-30T11:39:56+01:0030. Januar 2026|

Eingetrübte Stimmung und verhaltener Ausblick: Die aktuelle Konjunkturumfrage des BGA zeigt deutliche Warnsignale für die gesamte Handelskette Die Stimmung im deutschen Großhandel hat sich zum Jahreswechsel 2025/2026 spürbar verschlechtert. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA). Für den Einzelhandel sind diese Entwicklungen von erheblicher Bedeutung – denn was im Großhandel passiert, wirkt sich unmittelbar auf Warenverfügbarkeit, Preise und Konditionen aus. Negative Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet Die Großhandelsunternehmen rechnen weiterhin mit rückläufigen Umsätzen und Erträgen. Besonders betroffen ist der Produktionsverbindungshandel, doch auch im Konsumgütergroßhandel, dem direkten Vorlieferanten vieler Einzelhändler, erwarten die Unternehmen

Einzelhandel vor schwieriger Tarifrunde: Verband warnt vor Jobverlusten

2026-01-26T12:32:15+01:0026. Januar 2026|

Der Handelsverband Deutschland (HDE) schlägt vor der im April beginnenden Tarifrunde Alarm und warnt vor zu hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften. Die Botschaft ist klar: Die Branche stößt an ihre Belastungsgrenzen. Die aktuelle Situation Mit 3,1 Millionen Beschäftigten steht eine der größten Tarifrunden Deutschlands bevor – und das in einer historisch angespannten Wirtschaftslage. „Die Rahmenbedingungen sind aktuell sehr schlecht“, erklärt HDE-Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. Der Einzelhandel könne sich davon nicht abkoppeln. Ein „Giftcocktail“ für die Branche Besonders problematisch sei die Kombination aus: Steigenden Arbeitskosten durch Tarifabschlüsse Erdrückender Bürokratie und Regulierung Wachsenden Sozialversicherungsabgaben Diese Faktoren zusammen gefährdeten massenhaft Arbeitsplätze im Einzelhandel, so Haarke.

Winterschlussverkauf startet am 26. Januar 2026

2026-01-22T12:37:54+01:0022. Januar 2026|

Am letzten Montag im Januar beginnt im Einzelhandel traditionell der freiwillige Winterschlussverkauf (WSV). In diesem Jahr fällt der Starttermin auf den 26. Januar. „In den kommenden Wochen erwarten die Kundinnen und Kunden im Handel wieder attraktive Schnäppchen. Viele Handelsunternehmen nutzen den Winterschlussverkauf traditionell, um Platz für die Frühjahrskollektion zu schaffen“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Vor allem der Modehandel schaffe durch WSV-Rabatte Raum für neue Kollektionen. In manchen Geschäften sei die Auswahl an Herbst- und Winterware noch umfangreich. „Es lohnt sich, beim Einkaufsbummel nach WSV-Aktionen Ausschau zu halten“, so Genth. Im Rahmen des Winterschlussverkaufs werden insbesondere Mode, Schuhe, Lederwaren, Heimtextilien und

Mayen will Innenstadt mit privatem Engagement stärken – Land fördert neues BID-Projekt

2026-01-23T11:28:34+01:0020. Januar 2026|

Leerstände, veränderte Einkaufsgewohnheiten und mangelnde Aufenthaltsqualität – viele Innenstädte kämpfen mit diesen Problemen. Ein Instrument, das bundesweit zunehmend Erfolge zeigt, sind Business Improvement Districts (BIDs). Dabei schließen sich Immobilieneigentümer und Gewerbetreibende in einem Quartier zusammen und finanzieren gemeinsame Maßnahmen über eine Abgabe. Anders als bei freiwilligen Initiativen zahlen alle Eigentümer im BID-Gebiet – das schafft Planungssicherheit für langfristige Projekte. Nach Koblenz und Diez bereitet nun auch Mayen die Einrichtung eines BID vor. Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther übergab der Stadt kürzlich 15.000 Euro Anschubfinanzierung für Projektplanung und Marketing. Später können weitere 150.000 Euro für einen BID-Manager über maximal fünf Jahre beantragt werden.

100 Jahre Kinderladen Wirth in Mainz

2025-12-10T11:51:33+01:0010. Dezember 2025|

Der Kinderladen Wirth. Ein ganz besonderes Jubiläum feiert in diesem Jahr der Kinderladen Wirth: 100 Jahre voller Engagement, Kindheitserinnerungen und traditionsreicher Familienarbeit. Seit 1925 ist das Haus ein fester Bestandteil der Mainzer Innenstadt – ein Ort, an dem Generationen von Familien Babyausstattung, Kinderbekleidung und Spielwaren fanden. Der Kinderladen Wirth blickt auf eine lange Familiengeschichte zurück. 1925 übernimmt Andreas Wirth die Wäschefabrikation Wirth & Rühe, welche er drei Jahre zuvor mitbegründet hatte. Er und seine Frau Elisabeth spezialisieren die Firma auf die Herstellung von Kinderbekleidung. Im Jahr 1929 wird von Andreas und Elisabeth Wirth „Der Kinderladen“ eröffnet. Schnell machte sich das

Bewerbungsaufruf zum „Innenstadtpreis des Landes Rheinland-Pfalz“

2025-03-20T09:09:54+01:0020. März 2025|

Rheinland-Pfalz. Die Zukunft unserer Innenstädte bildet einen ressortübergreifenden Schwerpunkt der Landesregierung. Die Stadtzentren als wirtschaftliche, kulturelle und kommunikative Zentren des Austauschs und des Miteinanders sollen lebendiger und noch attraktiver werden. Das Ziel sind Ortszentren, in denen die Menschen sich gerne aufhalten, in denen sie wohnen, sich begegnen, einkaufen und entspannen, Kunst und Kultur sowie Handwerk und Gastronomie erleben. Rheinland-Pfalz als Land des Miteinanders und der Gemeinschaft ist prädestiniert, seine ländlichen wie urbanen Zentren mit ihren unterschiedlichen Charakteren wieder stärker zum Strahlen zu bringen. In vielen Innenstädten und Ortsmittelpunkten haben engagierte Akteurinnen und Akteure schon kreative Ideen umgesetzt. Sie haben dazu

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