Fußverkehrs-Check Bad Neuenahr-Ahrweiler: Auftaktworkshop am 16. Juni 2026
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie gut lässt es sich in der Stadt zu Fuß unterwegs sein? Wo gibt es Lücken, Schwachstellen oder Verbesserungspotenzial? Diesen Fragen widmet sich die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Rahmen der Fußverkehrs-Checks, die das Land Rheinland-Pfalz im Programm „Innenstädte der Zukunft“ fördert. Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich erfolgreich auf die Teilnahme beworben und gehört zu den ausgewählten Gewinnerkommunen.
Das erklärte Ziel: Mängel und Schwächen im Fußverkehr im Zuge des laufenden Wiederaufbaus gezielt zu verbessern. Als Schwerpunktbereiche wurden das Mittelzentrum in Ahrweiler und das Kurviertel in Bad Neuenahr ausgewählt, da die Verwaltung dort besonderes Verbesserungspotenzial sieht.
Bürger, Handel und Politik gemeinsam vor Ort
Kern des Formats sind zwei gemeinsame Begehungen. Bürger beurteilen dabei zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung die Qualität der Fußwege direkt vor Ort – Probleme werden benannt, Stärken gewürdigt, Lösungsvorschläge diskutiert. Ein erfahrenes Fachbüro begleitet den Prozess.
Ausdrücklich eingeladen sind Menschen aller Altersgruppen, Familien, Senioren sowie Personen mit und ohne Behinderung. Auch Vertreter des lokalen Handels, der Gastronomie und der Vereine sind herzlich zur Teilnahme aufgerufen.
Die Termine im Überblick:
- Auftaktworkshop: Dienstag, 16. Juni 2026, 18–20 Uhr, Ratssaal Bad Neuenahr-Ahrweiler, Hauptstraße 116
- 1. Begehung (Mittelzentrum Ahrweiler): Mittwoch, 1. Juli 2026, 18–20 Uhr, Treffpunkt Kreisverwaltung
- 2. Begehung (Kurviertel Bad Neuenahr): Donnerstag, 2. Juli 2026, 18–20 Uhr, Treffpunkt Stadtbibliothek
Für alle Termine wird um Anmeldung gebeten – per E-Mail an mobilitaet@bad-neuenahr-ahrweiler.de oder telefonisch unter 02641/87-324.
Weitere Informationen zu den Fußverkehrs-Checks in Rheinland-Pfalz gibt es unter innenstaedte.rlp.de/fussverkehrs-checks.
(Text: Pressestelle Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler/hv/ks; Bild: Canva)
Die letzten Artikel
Abschaffung der Minijobs: HDE warnt vor „gefährlichem Irrweg“ in der Rentenreform
Die Rentenkommission hat ihren Abschlussbericht mit 33 Empfehlungen vorgelegt. Einer der weitreichendsten Vorschläge: Beitragsfreie Minijobs sollen weitgehend abgeschafft werden. Der Handelsverband Deutschland (HDE) reagiert mit scharfer Kritik und warnt vor massiven Jobverlusten im Einzelhandel. „Das vernichtet hunderttausende Jobs im Einzelhandel“ Die Alterssicherungskommission hat ihren 80-seitigen Bericht am 23. Juni an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas übergeben. Einer der zentralen Vorschläge: Minijobs sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen und ihr steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Sonderstatus abgeschafft werden. Ausnahmen sollen nur noch für Schüler gelten. Betroffen wären potenziell bis zu 6,8 Millionen Menschen. Der HDE lehnt diesen Vorschlag entschieden ab. „Die weitgehende
KI-Kennzeichnungspflicht ab August: Kein reines Online-Thema
Ab dem 2. August 2026 müssen Unternehmen offenlegen, wenn nach außen gerichtete Inhalte von einer KI erzeugt wurden. Die Regel betrifft nicht nur den Onlinehandel. Wer KI für Social Media, Website oder Kundenkommunikation nutzt, ist in der Pflicht. Wer ein Ladengeschäft in der Fußgängerzone betreibt und keinen Onlineshop hat, fühlt sich von EU-Digitalregeln meist nicht angesprochen. Bei der neuen Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte aus Artikel 50 des EU AI Act ist das anders. Die Regel gilt für jeden, der künstliche Intelligenz im geschäftlichen Kontext einsetzt und damit Inhalte produziert, die Kunden zu sehen bekommen. Was genau ab August gilt Die Kennzeichnungspflicht
Webinarreihe „Der Handel von morgen“: Sechs Termine bis Dezember
Webinarreihe. Ab dem 24. Juni unterstützt das Mittelstand-Digital Zentrum Handel gemeinsam mit der IHK Darmstadt Händler dabei, mit den aktuellen Entwicklungen im Handel Schritt zu halten. Sechs kostenfreie Webinare vermitteln bis zum 2. Dezember praxisnahes Wissen zu KI, Social Media, E-Commerce, IT-Sicherheit, GEO und Payment. Von Social Commerce bis Kartenzahlung Der Handel verändert sich schneller, als viele Betriebe ihre Prozesse anpassen können. Neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen und ein zunehmend digitaler Vertrieb stellen den Mittelstand vor Herausforderungen, die sich kaum noch ignorieren lassen. Genau hier setzt die Webinarreihe „Der Handel von morgen“ an. In sechs Online-Sessions zeigt das Mittelstand-Digital Zentrum Handel, wie

