Mainzer Sommer-Idee könnte Schule machen: Handel zeigt, wie Abkühlung zum Kundenmagnet wird
Mainz. Wenn die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen eigentlich eher ins Freibad als in die Fußgängerzone. Der Mainzer Handel dreht diesen Trend jetzt um: Mit der Aktion „Cool down in the summer“ verwandeln zahlreiche Geschäfte die Innenstadt in eine erfrischende Wohlfühloase, statt sie bei Hitze leerlaufen zu lassen.
Das Prinzip ist einfach und genau deshalb überzeugend. Teilnehmende Händler wie Preloved, Schuh Passion, vom FASS, per la Donna, The Capehouse, der Alpinsportladen oder Augenblick Optik bieten kostenfreie Chill-Plätze, kühle Getränke und das unkomplizierte Auffüllen mitgebrachter Trinkflaschen an. Bei Oh la la und in der Veganen Fleischerei gibt es zu jedem Einkauf ein gratis Wassereis, solange der Vorrat reicht. Und wer bei Juwelier Willenberg vorbeischaut, kann sich vor dem Schaufenster von einer Wassernebel-Dusche erfrischen lassen.
„Wir möchten zeigen, dass unsere Innenstadt auch an heißen Tagen voller Lebensqualität steckt“,
erklärt Sandra Klima, Mainzer Citymanagerin. Die Initiative schafft Rückzugsorte zum Verschnaufen und Abkühlen, mitten im Einkaufsbummel.
Genau darin liegt der eigentliche Wert der Aktion. Sie kostet die Händler wenig, bindet aber Kundschaft, die sonst bei Hitze wegbleibt. Ein Glas Wasser oder ein schattiger Platz zum Verweilen reichen oft schon, um aus einem kurzen Abstecher einen entspannten Einkaufsbummel zu machen. Solche pragmatischen, niedrigschwelligen Ideen sind es, die Innenstädte im Sommer attraktiv halten. Das dürfte auch für andere Innenstädte im Südwesten interessant sein, gerade wenn die Sommer heißer werden und der Konkurrenzdruck durch klimatisierte Einkaufszentren und den Online-Handel weiter wächst.
Wer teilnehmen möchte oder sich informieren will: Die teilnehmenden Geschäfte in Mainz geben vor Ort gerne Auskunft zu den „Cool down in the summer“-Services. Neue Angebote kommen laufend dazu.
(Text/Grafik: Mainz City Management e. V. c/o Werbegemeinschaft Mainz e. V./hv/ks; Bild: AdobeStock_604126203)
Die letzten Artikel
Änderungen ab Januar 2026 – Mindestlohn und Minijob-Grenze steigen
Der Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 € pro Stunde wodurch die Minijob-Grenze dynamisch auf 603 € monatlich angehoben wird. Diese Erhöhung betrifft Millionen von Arbeitnehmern und bedeutet, dass Minijobber künftig mehr verdienen können, ohne ihren Status zu verlieren. Mindestlohn 2026 Neuer Satz: Steigt von 12,82 € auf 13,90 € brutto pro Stunde (ab 1. Januar 2026) 2027: Weiterer Anstieg auf 14,60 € pro Stunde geplant Minijob 2026 Monatliche Verdienstgrenze: Steigt von 556 € auf 603 €. Jahresverdienstgrenze: Steigt von 6.672 € auf 7.236 €. Minijobber erhalten den gesetzlichen Mindestlohn. Damit bei Mindestlohnerhöhungen weiterhin 10 Wochenstunden möglich sind, steigt die Minijobgrenze automatisch mit. Arbeitgeber
HDE unterzeichnet Memorandum of Understanding zur erfolgreichen Einführung der EUDI-Wallet
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat das vom Digitalverband Bitkom zusammen mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) initiierte Memorandum of Understanding zur erfolgreichen Einführung der EU Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) mitunterzeichnet. Die Unterzeichner verpflichten sich zu enger Zusammenarbeit mit dem Ziel einer raschen Umsetzung und Nutzung der EU-weiten digitalen Identität. „Gerade der Handel kann mit seinen Millionen Kundenkontakten pro Tag einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz und Nutzung der EUDI-Wallet bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern leisten. Daher ist die Branche hier von Anfang an dabei und bringt sich aktiv in den Umsetzungsprozess ein“, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Im Online-Handel
HDE-Konsumbarometer Dezember: Verbraucherstimmung fällt auf Jahrestief
HDE-Konsumbarometer. Die Hoffnung auf einen vorweihnachtlichen Stimmungsschub bleibt aus: Die Verbraucherstimmung in Deutschland sinkt im Dezember weiter und erreicht laut aktuellem HDE-Konsumbarometer den niedrigsten Stand seit Jahresbeginn. Damit endet 2025 aus Sicht des Konsums ähnlich schwach, wie es begonnen hat – ohne Impulse, die auf eine baldige wirtschaftliche Erholung schließen lassen. Kaufzurückhaltung nimmt weiter zu Die Verbraucher zeigen sich im Dezember erneut zurückhaltender. Der Trend geht stärker in Richtung Sparen, während die Anschaffungsneigung im Vergleich zum Vormonat noch einmal nachlässt. Für den Handel bedeutet dies wenig Rückenwind für das Weihnachtsgeschäft: Der HDE geht von eher mäßigen Umsätzen aus, da viele


